Lampit 120 mg Tabletten: Beipackzettel
Verschreibungspflichtig: Ja
Wirkstoff:
120 mg Nifurtimox
Darreichungsform: Tabletten
Packungsgrößen (PZN)
100 ST
(18824291)
Teilbar: Ja, 1/2 (halbierbar)
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Art und Weise von Lampit 120 mg Tabletten
- Das Arzneimittel sollte dreimal täglich mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
- Herstellung eines wässrigen Breis
- Wenn Sie oder Ihr Kind Schwierigkeiten haben, die Tabletten zu schlucken, kann ein wässriger Brei aus ganzen oder halben Tabletten hergestellt werden.
- Die Tablette sollte mit etwa einem Teelöffel (5 ml) Wasser gemischt werden, bis sich ein wässriger Brei bildet (üblicherweise dauert es weniger als 30 Sekunden). Der wässrige Brei sollte sofort mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
- Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.
Dosierung von Lampit 120 mg Tabletten
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis hängt von Ihrem Körpergewicht und Alter ab. Ihr Arzt wird Sie über Ihre individuelle Dosis und Ihren Behandlungsplan informieren. Ihr Arzt kann Ihre Dosis anpassen, wenn sich Ihr Körpergewicht ändert.
- Dauer der Behandlung
- Die empfohlene Behandlungsdauer für erwachsene Patienten (18 Jahre und älter) beträgt 60 - 120 Tage.
- Die empfohlene Behandlungsdauer für Kinder und Jugendliche (jünger als 18 Jahre) beträgt 60 Tage.
- Um ein erneutes Auftreten der Infektion zu verhindern, ist es wichtig, dass Sie oder Ihr Kind die Behandlung vollständig abschließen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie oder Ihr Kind mehr als Ihre übliche Dosis eingenommen haben, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, sollten Sie diese so bald wie möglich zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen. Wenn weniger als 3 Stunden vor der nächsten Dosis verbleiben, sollten Sie die vergessene Dosis nicht mehr einnehmen und die Behandlung wie vorgeschrieben mit der nächsten regulären Dosis fortsetzen.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Es ist wichtig, das Arzneimittel so lange einzunehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verschreibt. Wenn Sie das Arzneimittel nicht wie von Ihrem Arzt verschrieben einnehmen können, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, da sich Ihre Erkrankung verschlimmern könnte.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Indikation von Lampit 120 mg Tabletten
- Das Präparat enthält den Wirkstoff Nifurtimox, der zu einer Klasse von Arzneimitteln gehört, die als Nitrofuran-Derivate bezeichnet wird.
- Es wird bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen zur Behandlung der Chagas-Krankheit (Amerikanische Trypanosomiasis) angewendet, die durch den Parasiten Trypanosoma cruzi verursacht wird.
Kontraindikation von Lampit 120 mg Tabletten
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Nifurtimox oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie während der Behandlung Alkohol trinken. Das Trinken von Alkohol kann die durch dieses Präparat verursachten Nebenwirkungen verstärken. Daher dürfen Sie keinen Alkohol trinken, solange Sie das Arzneimittel einnehmen.
Nebenwirkungen von Lampit 120 mg Tabletten
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die unten aufgelisteten Nebenwirkungen können bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen während der Behandlung auftreten. Es ist jedoch nicht bekannt, wie häufig diese Nebenwirkungen sind (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen)
- Drehschwindel (Vertigo)
- Bauchschmerzen
- Übelkeit (Nausea)
- Erbrechen
- Durchfall
- Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
- Rasch auftretende Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Gesicht, Zunge, Rachen, Armen und Beinen, die lebensbedrohlich sein kann, wenn eine Rachenschwellung die Atemwege blockiert (Angioödem)
- Hautausschlag
- Starker Juckreiz
- Hautentzündung (Dermatitis)
- Juckender Hautausschlag (Urtikaria)
- Ungewöhnlicher Gewichtsverlust
- Verminderter Appetit
- Muskelschwäche
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Gedächtnisverlust
- Nervenschädigung, die Schmerzen oder Taubheitsgefühl, Brennen, Kribbeln und/oder Muskelschwäche in verschiedenen Körperteilen verursacht (Periphere Neuropathie, einschließlich Polyneuropathie)
- Abnormale Hautempfindungen wie Brennen, Prickeln, Jucken oder Kribbeln (Parästhesie)
- Zittern (Tremor)
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Epileptische Anfälle (Krampfanfälle)
- Schläfrigkeit (Somnolenz)
- Mangel an Interesse an Aktivitäten, an Motivation oder Energie (Apathie)
- Gefühl von innerer Anspannung oder Ruhelosigkeit (Agitation)
- Angst
- Neigung ärgerlich zu sein und auf leichte Provokationen und Meinungsverschiedenheiten zu reagieren (Reizbarkeit)
- Sich aufgeregt fühlen (Nervosität)
- Verwirrung (Desorientiertheit)
- Störungen von Gedanken und Wahrnehmungen mit Schwierigkeiten zu erkennen, was real ist und was nicht (psychotisches Verhalten)
- Veränderung der Stimmung (Stimmungswandel)
- Schlafstörungen, einschließlich Schlaflosigkeit (Insomnie)
- Mangel an oder Verlust von Kraft und Energie (Asthenie)
- Übermäßige Müdigkeit (Fatigue)
- Allgemeines Unwohlsein (Malaise)
- Fieber
- Niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie)
- Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
- Die unten aufgelisteten Nebenwirkungen wurden in einer Studie beobachtet, die nur Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) einschloss:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Verminderter Appetit
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Bauchschmerzen
- Schwindel
- Durchfall
- Übelkeit (Nausea)
- Juckender Hautausschlag (Urtikaria)
- Hautausschlag
- Mangel an oder Verlust von Kraft und Energie (Asthenie)
- Übermäßige Müdigkeit (Fatigue)
- Fieber
- Gewichtsverlust
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Neigung ärgerlich zu sein und auf leichte Provokationen und Meinungsverschiedenheiten zu reagieren (Reizbarkeit)
- Angst
- Epileptische Anfälle (Krampfanfälle)
- Abnormale Hautempfindungen wie Brennen, Prickeln, Jucken oder Kribbeln (Parästhesie)
- Zittern (Tremor)
- Schläfrigkeit (Somnolenz)
- Drehschwindel, Benommenheit oder Gleichgewichtsverlust (Vertigo)
- Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
- Starker Juckreiz
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie)
- Niedrige Anzahl Neutrophiler, einer Gruppe weißer Blutkörperchen (Neutropenie)
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Die unten aufgelisteten Nebenwirkungen wurden in einer Studie beobachtet, die nur Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) einschloss:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweis für Lampit 120 mg Tabletten
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
- in der Vorgeschichte Hirnverletzungen, epileptische Anfälle (Krampfanfälle), psychische Probleme oder Verhaltensveränderungen hatten.
- ein genetisches Problem namens Porphyrie haben (eine Gruppe von Erkrankungen bedingt durch die Anhäufung von normalen körpereigenen chemischen Stoffen, den sogenannten Porphyrinen). Die Einnahme von diesem Arzneimittel kann die Symptome Ihrer Porphyrie verschlimmern (einschließlich dunklem Urin, starken Magenschmerzen, Muskelschmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühl, seelischen Veränderungen oder Hautempfindlichkeit gegenüber Licht).
- schwere Nierenprobleme haben oder dialysepflichtig sind.
- Leberprobleme haben.
- schwanger sind oder schwanger werden könnten. Das Arzneimittel kann Ihrem ungeborenen Baby schaden. Ein Schwangerschaftstest wird empfohlen, bevor Sie beginnen, dieses Präparat einzunehmen.
- Wenn Sie schwanger werden könnten, müssen Sie während und bis zu 6 Monate nach der Behandlung eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden (siehe Kategorie "Schwangerschaftshinweis").
- stillen. Das Arzneimittel geht in die Muttermilch über.
- ein Mann sind und eine weibliche Partnerin haben, die schwanger werden könnte. Sie sollten während und für 3 Monate nach der Behandlung zur Empfängnisverhütung Kondome verwenden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, während Sie das Präparat einnehmen, wenn Sie:
- allergische Reaktionen erleiden. Wenn bei Ihnen Symptome auftreten, wie niedriger Blutdruck, rasche Schwellung der Haut oder anderer Gewebe (einschließlich Schwellung des Gesichts, der Zunge und/oder des Halses), Kurzatmigkeit, starker Juckreiz, Hautausschlag oder andere schwerwiegende Hautreaktionen, beenden Sie die Einnahme und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
- Erkrankungen des Gehirns und der Nerven entwickeln wie epileptische Anfälle (Krampfanfälle) oder psychische Erkrankungen (verändertes Denken oder Verhalten). Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn eines dieser Symptome während der Behandlung bei Ihnen auftritt.
- Gewicht verlieren oder einen Appetitverlust wahrnehmen. Während der Behandlung muss Ihr Körpergewicht alle 14 Tage kontrolliert werden. Wenn Sie Gewicht verlieren, wird Ihr Arzt entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss (siehe Kategorie "Dosierung").
- schwanger werden oder vermuten, schwanger zu sein. Das Präparat kann Ihrem ungeborenen Baby schaden. Wenden Sie das Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft an, es sei denn, Ihr Arzt hat den Nutzen für Sie und das Risiko für den Fötus sorgfältig abgewogen.
- Kinder und Jugendliche
- Das Arzneimittel kann in allen Altersgruppen vom reifen Neugeborenen bis zu Kindern und Jugendlichen angewendet werden.
- Es ist nicht bekannt, ob das Präparat bei Frühgeborenen und Kindern mit einem Gewicht von weniger als 2,5 kg sicher und wirksam ist.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann Muskelschwäche, Zittern, Schwindel, Benommenheit, Gleichgewichtsverlust oder Ruhelosigkeit verursachen (siehe Kategorie "Nebenwirkungen"). Wenn dies auftritt, dürfen Sie kein Fahrzeug führen, kein Fahrrad fahren und keine Werkzeuge verwenden oder Maschinen bedienen.
Schwangerschaftshinweis für Lampit 120 mg Tabletten
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft und Empfängnisverhütung bei weiblichen Patientinnen
- Das Arzneimittel kann Ihrem ungeborenen Baby schaden. Wenden Sie das Präparat nicht während der Schwangerschaft an, es sei denn, Ihr Arzt hat den Nutzen für Sie und das Risiko für den Fötus sorgfältig abgewogen.
- Ein Schwangerschaftstest wird empfohlen, bevor Sie beginnen, das Präparat einzunehmen. Wenn Sie schwanger werden könnten, müssen Sie während und bis zu 6 Monate nach der Behandlung eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden.
- Empfängnisverhütung bei männlichen Patienten
- Männliche Patienten mit weiblichen Partnerinnen, die schwanger werden könnten, sollten während und für 3 Monate nach der Behandlung zur Empfängnisverhütung Kondome verwenden.
- Stillen
- Das Arzneimittel geht in die Muttermilch über.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie ein Kind stillen. Ihr Arzt wird Nutzen und Risiken des Stillens Ihres Kindes und der Einnahme sorgfältig abwägen.
Wechselwirkungen von Lampit 120 mg Tabletten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Einnahme zusammen mit Alkohol
- Sie dürfen während der Behandlung keinen Alkohol trinken.