INFLUVIT: Beipackzettel
Verschreibungspflichtig: Nein
Wirkstoffe:
25 mg Aconitum napellus (hom./anthr.),
25 mg Eupatorium perfoliatum (hom./anthr.),
25 mg Gelsemium sempervirens (hom./anthr.),
25 mg Kalium phosphoricum (hom./anthr.),
25 mg Strychnos nux vomica (hom./anthr.)
Darreichungsform: Tabletten
Packungsgrößen (PZN)
80 ST
(521495)
Teilbar: Ja, Nicht teilbar

Art und Weise von INFLUVIT
- Sie sollten die Tablette eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen einnehmen und sie vorzugsweise langsam im Mund zergehen lassen.
Dosierung von INFLUVIT
- Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Bei akuten Beschwerden sollten Sie halbstündlich bis stündlich je 1 Tablette (höchstens 6-mal täglich) einnehmen. Eine über eine Woche hinausgehende häufige Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.
- Bei abklingenden oder leichten Beschwerden sollten Sie 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette einnehmen.
- Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.
- Dauer der Anwendung
- Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Es sind bisher keine schädlichen Wirkungen von Überdosierungen bekannt. Falls Sie dieses Arzneimittel erheblich überdosiert haben, sollten Sie Rücksprache mit einem Arzt halten.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Es sind keine schädlichen Auswirkungen zu erwarten, wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels abbrechen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Indikation von INFLUVIT
- Das Präparat ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Anwendung bei Erkältungskrankheiten.
- Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Grippeähnliche Erkältungskrankheiten.
Kontraindikation von INFLUVIT
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Eupatorium perfoliatum (Wasserdost), andere Korbblütler, einen der anderen Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Nebenwirkungen von INFLUVIT
- Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Für mehr Informartionen, s. Gebrauchsinformation.
- Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweis für INFLUVIT
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:
- Bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Atemnot, bei eitrigem oder blutigem Auswurf oder bei Fieber, das länger als 3 Tage bestehen bleibt oder über 39 °C ansteigt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
- Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Schwangerschaftshinweis für INFLUVIT
- Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
Wechselwirkungen von INFLUVIT
- Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Eine Beeinflussung der Wirkung des Arzneimittels durch andere Arzneimittel ist bisher nicht bekannt.
- Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.
Original-Beipackzettel als PDF
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