Hyalart: Beipackzettel

Verschreibungspflichtig: Ja

Wirkstoff:

20 mg Hyaluronsäure, Natriumsalz (Hahnenkamm)

Darreichungsform: Injektionslösung

Packungsgrößen (PZN)

1 ML

(9322900)

5 ML

(9435455)

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Art und Weise von Hyalart

  • Das Arzneimittel wird in den Gelenkspalt des betroffenen Gelenks injiziert.
  • Die gleichzeitige Behandlung von mehreren Gelenken ist möglich.
  • Sonstige Hinweise
    • Die Vorkehrungen für die Keimfreiheit des Injektionsfeldes und eine korrekte Injektionstechnik sind zu beachten.
    • Der Inhalt der Fertigspritze ist steril.

Dosierung von Hyalart

  • Soweit nicht anders verordnet, wird der Inhalt einer Fertigspritze einmal wöchentlich in das betroffene Gelenk injiziert.
  • Das Präparat wird in den Gelenkspalt des betroffenen Gelenks injiziert. Nach bisheriger Erfahrung empfiehlt sich bei guter Verträglichkeit eine 5-malige Verabreichung, jeweils in wöchentlichen Abständen. Bei erkennbarem Ansprechen, aber noch unbefriedigendem Erfolg können weitere Injektionen in wöchentlichen Abständen von Nutzen sein. Die gleichzeitige Behandlung von mehreren Gelenken ist möglich.
  • Im Falle der Wiederholung einer Injektionsserie bei bestehender Indikation erfolgte gemäß bisheriger Therapieerfahrung die erneute Behandlung überwiegend nach einem Zeitraum von 6 - 9 Monaten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Indikation von Hyalart

  • Schmerzen und gestörte Gelenkfunktion bei leichten bis mittelschweren Abbauerscheinungen im Kniegelenk (leichte bis mittelschwere Gonarthrose).

Kontraindikation von Hyalart

  • Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden
    • bei Überempfindlichkeit gegenüber Hyaluronsäure oder Hühnereiweiß.
    • Bei Patienten mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber anderen Arzneimitteln bzw. bekannter Neigung, allergisch zu reagieren, sollte das Präparat nur unter besonderer Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
  • Wie bei jeder Injektionsbehandlung des Gelenkes sind auch bei der Behandlung mit dem Arzneimittel die allgemein gültigen Gegenanzeigen für eine intraartikuläre Injektion zu beachten.

Nebenwirkungen von Hyalart

  • Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und interindividuell unterschiedlich sind.
    • Sehr häufig: >/= 10% der Behandelten
    • Häufig: < 10%, aber >/= 1% der Behandelten
    • Gelegentlich: < 1%, aber >/= 0.1% der Behandelten
    • Selten: < 0.1%, aber >/= 0.01% der Behandelten
    • Sehr selten: < 0.01% der Behandelten
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • Während oder nach der Injektion können gelegentlich Schmerzen, Hitzegefühl, Rötungen und Schwellungen - eventuell mit punktionswürdigem Erguss (klar bis gelblich trüb) - im Bereich des behandelten Gelenkes auftreten. Diese Ereignisse treten häufiger bei Patienten mit bereits bestehendem Kniegelenkserguss auf und können den Abbruch der Behandlung erforderlich machen.
  • In seltenen Fällen sind örtliche und allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen wie Fieber, Schüttelfrost, Ödeme, Hautreaktionen, Atemnot, Herzjagen und Blutdruckabfall - in Einzelfällen auch anaphylaktische Reaktionen schwerwiegender Art - möglich. In diesen Fällen ist das Präparat sofort abzusetzen; die notwendigen symptomatischen Notfallmaßnahmen sind einzuleiten
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Patientenhinweis für Hyalart

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Das Arzneimittel sollte nicht gleichzeitig mit anderen intraartikulär applizierbaren Arzneimitteln gegeben werden, da hierzu keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Sollte es nach der Behandlung zu Beschwerden kommen, kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

Schwangerschaftshinweis für Hyalart

  • Reproduktionsstudien haben keine Risiken gezeigt, aber es liegen keine Studien bei schwangeren Frauen und während der Stillzeit vor.

Wechselwirkungen von Hyalart

  • Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt.

Hersteller

Pharma Gerke Arzneimittelvertriebs GmbH

Deutschland

Grevenbroich

https://www.pharma-gerke.de

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